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Adware
Unter Adware bezeichnet man Software, die sich
über eingeblendete Werbung (englisch Advertisement)
finanziert.Daher ist solche Software meist gratis
verfügbar, weil der Autor über eingeblendete
bzw. angeklickte Werbung Geld verdient. Oft kann
solche Software gegen Bezahlung einer Lizenzgebühr
von der Werbung befreit werden.Bei Adware gibt
es auch schwarze Schafe: Um "bessere"
Werbung anbieten zu können, werden oft die
Nutzer ausspioniert, solche Software bezeichnet
man als Spyware.
Backdoor
Eine Backdoor ist eine verbreitete Schadfunktion,
welche üblicherweise durch Viren , Würmer
oder Trojanische Pferde eingebracht und installiert
wird. Es ermöglicht Dritten einen unbefugten
Zugang („Hintertür“) zum Computer, jedoch
versteckt und unter Umgehung der üblichen
Sicherheitseinrichtungen. Backdoors werden oft
genutzt um den kompromittierten Computer als Spamverteiler
oder für Denial-of-Service-Angriffe zu missbrauchen.
Eine Backdoor gehört wie Viren Würmer
Spyware und Trojanische Pferde zur Malware
Browser
Ein Browser ist ein Computerprogramm zum Betrachten
von Internetseiten im World Wide Web (WWW).
Bekannte Browser sind Microsoft Internet Explorer,
Mozilla Firefox oder Netscape.
Cache
Im Cache werden Webseiten und deren Inhalte gespeichert,
welche Sie aufgerufen haben. Beim nächsten
Besuch dieser Seite muss der Internet-Browser
nur herausfinden, ob die Daten noch aktuell sind.
So müssen viele statische Inhalte nicht immer
wieder heruntergeladen werden.
Die Informationen im Cache sollten regelmässig
gelöscht werden, vor allem wenn Sie Raiffeisen
E-Banking an einem Computer benutzt haben, welcher
noch von Ihnen nicht bekannten Personen genutzt
wird.
Cookie
Was ist ein Cookie?
Ein Cookie bezeichnet Informationen, die ein Webserver
(z.B. Raiffeisen E-Banking) zu Ihrem PC sendet,
welche dann der PC bei späteren Zugriffen
wieder an denselben Webserver zurücksendet.
Ein Cookie ist eine kleine Datei, die aus einem
Namen und einem Wert besteht. Mit Hilfe von Cookies
besteht die Möglichkeit, Information zu speichern.
Dadurch erleichtern Cookies die Benutzung von
Webseiten, die häufig oder wiederholt Benutzereingaben
erfordern.
Wofür benötige ich beim E-Banking ein
Cookie?
Cookies dienen u.a. der Sicherheit. Häufig
werden Login-Informationen über eine Internet-Verbindung
(die nur für eine Anmeldung gültig ist)
in den Cookies gespeichert. Das ist sicherer und
weniger aufwendig, als diese Informationen jeder
Internetadresse (z.B. <https://tb.raiffeisendirect.ch>)
hinzuzufügen und damit Unbefugten den Zugriff
auf geschützte Inhalte zu erleichtern. Deshalb
ist für die E-Banking Lösung von Raiffeisen
die Annahme eines Cookies unbedingt erforderlich.
Ein Cookie kann nur Informationen enthalten, die
der Website-Anbieter (Ihre Bank) selbst an den
Benutzer sendet – private Daten des Benutzers
lassen sich damit nicht auslesen.
Wie verhindere ich die Annahme anderer Cookies?
Wenn man sonst keine Cookies annehmen will, kann
man seinen Browser so konfigurieren, dass Cookies
nicht oder nur gegen Rückfrage zugelassen
werden und Session-Cookies (für das E-Banking)
automatisch zugelassen werden. Auch ist es möglich,
serverfremde Cookies automatisch abzuweisen, über
die ein Dritter, etwa ein Werbepartner der Internet-Seite,
das eigene Verhalten über mehrere Server
hinweg aufzeichnen könnte.
Hoax
Ein Hoax (engl. Scherz) ist eine Falschmeldung,
welche Sie z.B. per E-Mail oder SMS erhalten.
Meist handelt es sich um Warnungen vor angeblichen
neuen Viren, Kettenbriefe, Bettelbriefe, etc.
Einen Hoax können Sie daran erkennen, dass
Sie dazu aufgefordert werden, die E-Mail an möglichst
viele Personen weiterzuleiten. Auch sollten Sie
Virenwarnungen, welche unaufgefordert bei Ihnen
eintreffen nicht ernst nehmen. Insbesondere, wenn
Sie aufgefordert werden, etwas herunterzuladen.
Befolgen Sie Aufforderungen in solchen Mails
nicht und leiten Sie diese auch nicht weiter.
Wenn Sie einen Hoax erhalten, gibt es nur eine
richtige Reaktion: Antworten Sie nicht, leiten
Sie die Mail nicht weiter, sondern löschen
Sie sie und melden Sie sie Ihrem Spamfilter, damit
solche Post beim nächsten Mal gleich im Papierkorb
landet.
MELANI
MELANI ist die "Melde- und Analysestelle
Informationssicherung der Schweiz".
MELANI bietet privaten Computer- und Internetbenutzern,
sowie kleinen und mittleren Unternehmen der Schweiz
Informationen über Gefahren und Risiken im
Umgang mit Computern, Internet, Handy und E-Banking.
Auf der Websiete von www.melani.admin.ch <http://www.melani.admin.ch/>
finden Sie Hinweise zu aktuellen Gefahren, Ratschläge
und Tipps zum Schutz Ihrer Daten.
Pharming
Pharming ist eine Form von Internetbetrug.
Im Gegensatz zu Phishing wird beim Pharming versucht,
den Computer d.h. den Browser auf eine gefälschte
Internetseite umzuleiten.
Durch Kontrollieren des Zertifikats beim Login
können Sie sich gegen diese Art des Betrugs
schützen.
Phishing
Phishing ist eine Art virtuellen Trickbetrugs.
Phisher versuchen, Bankkunden per E-Mail (meist
mit gefälschtem Absender) auf gefälschte
Internet-Seiten zu locken, die das Aussehen eines
Internet-Bankings simulieren. Gibt der Kunde auf
dieser Seite sein Passwort und seinen Passwortzusatz
ein, meldet er sich jedoch nicht im echten Internet
Banking an, sondern schickt die beiden Sicherheitsmerkmale
unbemerkt an die Betrüger. Meist wird daraufhin
eine Fehlerseite angezeigt, die vorgibt, dass
das Internet-Banking im Moment nicht verfügbar
sei. Die Betrüger können sich mit den
gestohlenen Daten ins Internet-Banking anmelden.
E-Banking ist dadurch vor Phishing geschützt,
dass Passwortzusätze nur einmal gültig
sind. Ein Betrüger weiss erst beim Login,
welchen Passwortzusatz er vom echten Kunden stehlen
muss. Häufig verlangen Phisher deshalb gleich
bis zu 20 Passwortzusätze auf einmal.
Spam
Als Spam werden unerwünschte, in der Regel
auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten
bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt
zugestellt werden und massenhaft versandt wurden
oder werbenden Inhalt haben.
Spyware
Spyware sind Spionageprogramme, die zumeist unbemerkt
auf den Computer gelangen und Informationen über
den Nutzer sammeln, ohne dass er davon etwas mitbekommt.
Spyware verfolgt oft finanzielle Motive.
Häufig installiert der Computer-Nutzer unwissentlich
diese Schnüffelprogramme als Bestandteil
von Software, die er im Internet herunter lädt.
Sypware kann nur den Zweck haben, dem Hersteller
eines Programms zu melden, wie und wie oft sein
Programm eingesetzt wird. Oder es kann Passworte
ausspionieren und z.B. dem Spyware-Hersteller
melden, welche Antiviren-Programme und Sicherheits-Software
auf dem Computer läuft.
Die meisten aktuellen Antiviren- & Sicherheitsprogramme
erkennen und entfernen Spyware.
SSL
256-bit Verschlüsselung mit EV-SSL
Theoretisch kann jedes einzelne Paket, dass einen
Server passiert, von dessen Benutzer auch gelesen
werden. Um dies zu verhindern, ist es im Internet
üblich, sensible Daten verschlüsselt
zu übermitteln.
Das E-Banking verwendet dazu eine EV-SSL-verschlüsselte
Verbindung. Bei der Anmeldung kommt eine so genannte
asymetrische RSA-Verschlüsselung zum Zuge,
die eigentliche Verschlüsselung des Datenstroms
erfolgt danach mit 3-DES mit einer Schlüssellänge
von bis zu 256 Bit. Das ist heute der Standard-Verschlüsselungs-Algorithmus
für hohe Sicherheitsanforderungen im Internet.
Eine verschlüsselte Verbindung wird Ihnen
im Internet Explorer und im Mozilla Firefox mit
einem Schloss in der Statusleiste angezeigt.
Trojaner, Trojanisches Pferd
Ein Trojaner ist eine Kombination eines (manchmal
nur scheinbar) nützlichen Wirtsprogrammes
mit einem versteckt arbeitenden, bösartigen
Teil, oft Software oder eine Backdoor. Ein Trojanisches
Pferd verbreitet sich nicht selbst, sondern wirbt
mit der Nützlichkeit des Wirtsprogrammes
für seine Installation durch den Benutzer.
Virus
Computerviren verbreiten sich, indem sie Kopien
von sich selbst in Programme, Dokumente oder Datenträger
schreiben. Einen teilweise defekten Virus nennt
man „Intended Virus“. Dieser bewirkt meist nur
eine „Erstinfektion“ einer Datei, ist jedoch nicht
fähig sich weiter zu reproduzieren.
Wurm
Ein Computerwurm ähnelt einem Computervirus,
verbreitet sich aber direkt über Netzwerke
wie das Internet und versucht, in andere Computer
einzudringen.
Zertifikat
Das digitale Zertifikat (Fingerprint) liefert
gegenüber den Empfängern den Nachweis,
dass die verschlüsselten Daten von der angegebenen
Person oder Institution stammen. Diese Garantie
wird von einer vertrauenswürdigen Stelle
(Zertifizierungsinstanz) geleistet.
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